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Zehn Jahre hat Tony Martin die deutschen Zeitfahrmeisterschaften beherrscht. In diesem Jahr fand der im September 2021 zurückgetretene Radprofi einen würdigen Nachfolger: Lennard Kämna vom Team Bora-hansgrohe war beim Kampf gegen die Uhr auf anspruchsvoller, bergiger Strecke im sauerländischen Marsberg der Schnellste: Kämna legte die 27,5 km lange Strecke in 35:31,05 Minuten zurück und war damit 15 Sekunden schneller als Jannik Steimle (Quick Step - Alpha Vinyl). Bronze holte sich Kämnas Teamkollege Nils Politt, der 23 Sekunden langsamer war als Kämna.

Um den späteren Sieger gab es während des Rennens ein Rätselraten, denn weil sein Transponder nicht funktionierte, tauchte Kämna in keiner Zeitmesstabelle auf. Erst im Ziel wurde seine Zeit festgehalten: 35:31,05 – eine Bestzeit, die auch die nach ihm gestarteten Fahrer nicht mehr verbessern konnten.

Kämna ist ein starker Zeitfahrer, schon als Nachwuchsfahrer konnte er einige Top-Ergebnisse einfahren: 2014 war er in Ponferrada in Spanien Junioren-Weltmeister im Kampf gegen die Uhr; 2015 in Richmond gewann er Bronze im
Zeitfahren der U23, 2016 wurde er Europameister der U23, 2017 den WM-Titel im Mannschaftsfahren mit seinem damaligen Rennstall Sunweb. Bei dieser WM in Bergen (Norwegen) gewann der gebürtige Bremer auch die Silbermedaille im Straßenrennen der U23. Aber bei einer deutschen Zeitfahrmeisterschaft hat Kämna in der Eliteklasse noch nie eine Medaille gewonnen.

Maurice Ballerstedt gewinnt in der Kategorie U23

Der Berliner Maurice Ballerstedt (Alpecin-Fenix) ist neuer Deutscher Zeitfahrmeister der U23. Ballerstedt benötigte 37:19,32 Minuten für die 27,5 km lange anspruchsvolle Strecke rund um Marsberg und war damit 14 Sekunden schneller als Tobias Buck-Gramcko (rad-net ROSE). Die Bronzemedaille holt sich Hannes Wilksch vom Team DSM.

Die Bedingungen bei der heutigen Zeitfahrmeisterschaft in Marsberg waren ideal. Es blieb trotz angekündigten Regens trocken, so dass alle mit fast gleichen Verhältnissen auf die schwere Strecke gingen. Der 27,5 km lange Kurs war wohl die schwerste Zeitfahrstrecke der letzten Jahre, kein Rollerkurs, sondern einer, der auch Bergfahrern lag und diese Meisterschaft daher besonders spannend machte.

Reaktionen

Lennard Kämna: „Ich dachte erst, ich hab´s verkackt, weil ich keine Zeiten hatte. Und das ist in einem Zeitfahren nie ein gutes Zeichen. Vor dem Start hatte ich schon im Kopf, dass ich gewinnen kann, wenn es gut läuft. Aber man sollte die Konkurrenz nie unterschätzen. Es war ein schwerer Kurs mit ständigem Rhythmuswechsel. In den letzten vier Jahren habe ich mit den Zeitfahren gekämpft, bin nie auf das Level von früher gekommen. Darum bin ich jetzt super happy, dass es mit dem Titel geklappt hat.“

Jannik Steimle: „Ich bin nicht enttäuscht über den zweiten Platz, auch wenn ich etwas verwundert war, dass ich erst mit Bestzeit geführt wurde, obwohl Lennard schon im Ziel war. Ich hatte hier keine Unterstützung vom Team, musste alles selbst machen, weil es logistisch für die Mannschaft nicht machbar war, mich hier zu betreuen. Dieses Jahr war die Konkurrenz so stark wie nie. Glückwunsch an Lennard.“

Nils Politt: „Meine Form ist ok, meine Zeitfahren seit 2020 waren eher so lala. Ich bin jetzt das erste Mal seit der Dauphiné wieder in ein Zeitfahren gegangen, was ich eigentlich gar nicht wollte. Ich hätte es fast abgesagt, aber dann habe ich in den letzten zwei Wochen auf dem Zeitfahrrad trainiert und bin glücklich, dass es zu einer Medaille gereicht hat. Es hat Spaß gemacht auf dem Parcours, auch wenn er mir nicht lag.“

Maurice Ballerstedt: „Es war ein Balanceakt. Man durfte zu Beginn nicht alles raushauen, musste sich die Kräfte einteilen. Bergfahrer und Zeitfahrspezialisten hatten heute beide eine Chance. Die letzten Kilometer musste man nur noch verwalten, ins Ziel rollen.“

Tobias Buck-Gramcko: „Ich habe vor der Bahnmeisterschaft schon ein paar schwere Rundfahrten gefahren, daher lief es heute gut. Ich habe meinen Fokus auf dieses Zeitfahren gelegt."

Hannes Wilksch: „Ich kam schon her, um zu gewinnen, aber ich wusste nicht, wie gut ich mich vom Girfo erholt habe. Das war schon sehr kräftezehrend. Ich bin schnell losgefahren und habe hintenraus dafür bezahlt.“

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